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Der oberste hessische Datenschutzbeauftrage, Alexander Roßnagel, erklärt, dass die Nutzung von Faxgeräten mit der DSGVO nicht vereinbar sei. Durch die veränderte technische Entwicklung werden Faxe heute nicht mehr mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung übertragen. Gerade bei Behörden, Gerichten, in Rechtsberatenden Kanzleien aber auch im Gesundheitswesen ist das Fax noch ein weitverbreitetes Kommunikationsmittel.

Der Faxversand weit vergleichbare Risiken auf wie beim Versand von unverschlüsselten E-Mail-Nachrichten. Die Übermittlung personenbezogener Daten über dieses Medium ist daher mit dem Risiko des „Verlustes der Vertraulichkeit“ behaftet.

Mit der fortschreitenden technischen Kommunikationsmöglichkeiten werden Faxe heute über den

TCP/IP-Standard auf einzelne Pakete verteilt und „über eine Vielzahl von Verbindungen zwischen mehreren vermittelnden Punkten zwischen den Endstellen“ geschickt.

Gemäß DSGVO müssen Daten so verarbeitet werden, das eine angemessene Sicherheit gewährleistet ist. Als alternatives und sicheres Kommunikationsmittel empfiehlt der Jurist Alexander Roßnagel den Versand verschlüsselter E-Mails (PGP oder S/MIME). Die leider immer noch wenig genutzten Möglichkeiten der DE-Mail sind eine weitere Möglichkeit der Kommunikation auf sicheren Wege Daten zu übermitteln.

Die Hessische Datenschutzbehörde hat seit Kurzem auf Ihrer Homepage, dem Briefkopf, Visitenkarten sowie in E-Mails keine Faxnummern mehr.

Dies ist m. E. ein weiterer Weg in die richtige Richtung und zur fortschreitenden Digitalisierung.

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